Seminar für Wanderführer in Rotenburg/Wümme

Am 14. Und 15. Oktober fand in Rotenburg/ Wümme das diesjährige Wanderführer Seminar statt. Zu dieser internen Weiterbildung hatte der Wanderverband Norddeutschland alle ehrenamtlichen Wanderführer und Wanderführerinnen der 13 Verbandsvereine eingeladen, ganz egal ob Anfänger oder schon etwas fortgeschritten.

 

Unter der Organisation und Leitung des neuen Verbandswanderwartes Horst Döge, war das Thema des zweitägigen Seminars  die  Orientierung im Gelände – in Theorie und Praxis.

Die Anreise nach Rotenburg erfolgte individuell, mit der Bahn oder mit dem Auto. Die Teilnehmer, die mit der Bahn angereist waren, wurden am Bahnhof in Rotenburg von Horst Döge in Empfang genommen. Vom Bahnhof ging es mit einer kurzen Wanderung  zur  Jugendherberge, wo das Seminar stattfand.

Nach einer kurzen Schnupper- Runde, in der sich die 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen  kurz vorstellen und ihre Erwartungen ansprachen, begann die Veranstaltung mit dem ersten Themenblock.

Der Nachmittag war aufgeteilt in drei größere Blöcke. Im ersten Teil ging es um die Kartenkunde. Kartentypen, Elemente, Abweichungen, Geländeformen und Aktualität waren die Inhalte.

Der zweite Teil war ausgefüllt mit dem Thema der Orientierung im Gelände. Markante auffallende Geländemerkmale wurden erklärt, aber auch so wichtigen Begriffe wie Auffanglinien, Leitlinien, Zwischenziele  und Zeitmanagement.

Der letze Block behandelte speziell die modernen Techniken. Digitale Karten im Raster oder Vektor Format und die Unterstützung durch Wander Navigationsgeräte und Smartphones waren Gegenstand der Schulung. Aber auch die Vor-und Nachteile und Risiken digitaler Wegführung wurden angesprochen

Der Abend endete in gemütliche Runde mit vielen Gesprächen und Austausch interessanter Informationen.

Am nächsten Morgen begann bei schönstem Wetter der Praxisteil. Jetzt sollte sich zeigen, ob das Gelernte auch im Gelände Anwendung findet. Horst Döge hatte an alle eine topografische Karte mit einer eingezeichneten Rundtour verteilt. Dabei ging es bei der  knapp 10 km langen Wanderung durch die Wümmewiesen und den Ahewald. Der Weg verlief  teils auf den gut gekennzeichneten  „Nordpfaden“.  Dann wieder auf  kaum erkennbaren Waldpfaden. Hier  waren alle Teilnehmer gefordert. In kleinen Gruppen wurde angeregt über den Weg diskutiert und schließlich entschieden. Alle Wege wurden gefunden und auch ausgeprägte Geländemerkmale erkannten die Teilnehmer richtig.

Mit einem gemeinsamen Mittagsessen und einer kurzen Abschlussrunde endete am Sonntagnachmittag diese gelungene Veranstaltung. 

Horst Döge/ 18.10.2017